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Welches Tor plane ich für meine Garage...???


Das Tor wird von vielen als das Gesicht oder die Visitenkarte der Garage bezeichnet! Kaum ein anderes Bauteil prägt den Gesamteindruck Ihres Bauwerkes so stark. Nebenbei ist dies das Einzige (neben dem Torantrieb), was sich an Ihrer Garage überhaupt bewegt!

Hierbei ist es wichtig, nicht auf eine hohe Qualität zu verzichten, die Ihnen eine jahrzehntelang zuverlässige Nutzungsdauer – weit über die zugesagten Garantiezeiten hinaus – ermöglicht. Wir setzen hier ausschließlich die Produkte des wirklichen Marktführers Hörmann ein. Bei uns wird nicht am falschen Ende gespart!

Einige Anbieter verwenden an dieser Stelle gern „Eigenmarken“. Das kann man natürlich machen, jeder wie er will. Es gibt dafür allerdings nur einen einzigen Grund: Es ist billiger. Die Hörmann-Tore sind wirklich hervorragend – aber eben nicht billig! Überlegen Sie sich vorab immer: Sparen Sie am Ende dadurch wirklich etwas? 5 Jahre Gewährleistung sind schnell vorüber. Wir haben bei Hörmann selbst für Tore, die bereits seit 20 Jahren im Einsatz waren, noch problemlos Ersatzteile erhalten. Das ist schon extrem stark!

Auf Ihre Nachfrage bei anderen Anbietern, warum dort keine Produkte von Hörmann eingebaut werden, wird man Ihnen oft erzählen, dass die jeweilige „Eigenmarke“ den Hörmann-Toren absolut gleichwertig sei... Okay, vielleicht stimmt das ja. Aber dann müssten sich die guten Leute bei Hörmann wohl langsam ernsthafte Gedanken um ihren Arbeitsplatz machen, oder? 😉


Das Schwingtor (Kipptor) – Der preiswerte Klassiker:

Das Schwingtor wird auch Kipptor genannt und ist wohl der absolute Klassiker auf dem Markt. Es ist die preiswerteste Version eines Garagentores – nicht zuletzt auch wegen seiner denkbar einfachen Bedienweise. Es lässt sich hervorragend von Hand öffnen und schließen, ganz ohne elektrischen Antrieb. Das Tor wird hierbei als Ganzes nach oben geschoben und verschwindet, meist leicht überstehend, parallel zur Garagendecke. Die integrierte Zugfedertechnik ist dabei eine enorme Erleichterung! Seitliche Hebelarme mit Ausgleichsfedern aus Stahl sorgen für ein relativ müheloses Hochschieben des Torflügels.

Generell besteht das Schwingtor aus einem einflügeligen, verzinkten Stahlblechelement. Dieses ist meistens „gesickt“. Darunter ist zu verstehen, dass das Blech lamellenförmig geprägt wurde, wodurch eine senkrechte, paneelartige Optik entsteht. Natürlich sind auch Torflügel in waagerechter M-Sicke, Kassetten- oder Fischgrätenoptik möglich. Hierbei sollten Sie jedoch immer beachten: Bei einem Schwingtor in Sektionaltoroptik landen Sie preislich fast schon beim Preis eines echten Sektionaltores – nur eben ohne dessen handfeste Vorteile! Das wäre somit nicht unbedingt der „große Wurf“.

Schwingtore aus Stahlblech werden werksseitig pulverbeschichtet geliefert – standardmäßig meist in Verkehrsweiß, wobei gegen Aufpreis fast alle RAL-Farben möglich sind.

Die Vor- und Nachteile des Schwingtores im Überblick:

  • Vorteile: Unschlagbar günstiger Anschaffungspreis und eine sehr unkomplizierte, langlebige Mechanik.
  • Nachteil Platzbedarf: Schwingtore haben den großen Nachteil, dass sie beim Öffnen oder Schließen weit nach außen aufschwingen. Direkt vor dem Tor abgestellte Gegenstände oder Fahrzeuge können dabei beschädigt werden! Ein Pkw muss immer mindestens 80 cm Abstand zum Tor halten, um dieses sicher öffnen zu können.
  • Nachteil Durchfahrtsbreite: Ein Schwingtor bietet in der Regel rund 10 cm weniger Einfahrtsbreite als ein modernes Sektionaltor.
  • Nachteil Einbruchschutz: Ein Schwingtor bietet in Verbindung mit einem elektrischen Torantrieb nur eine sehr geringe Sicherheit gegen Einbruch – was bei einem Sektionaltor durch dessen Konstruktion völlig anders gelöst ist!



Das Sektionaltor – Maximale Stabilität und optimaler Platzgewinn:

Ein Sektionaltor ist wesentlich stabiler als ein einfaches Schwingtor und benötigt beim Öffnen keinerlei Platz vor Ihrer Garage! Sie können einen Pkw praktisch 10 cm vor dem Tor abstellen und es trotzdem problemlos öffnen. Zudem gewinnen Sie mit einem Sektionaltor rund 10 cm mehr Einfahrtsbreite – was unter Umständen schon Ihren teuren Außenspiegel retten kann! Das sind klare Vorteile!

Ein Sektionaltor besteht aus mehreren waagerecht geteilten Elementen (Sektionen). Diese Sektionen bestehen meist aus Kunststoff und Aluminium, sind wie eine Kette durch Gelenke aneinandergefügt und besitzen seitliche Laufrollen, die in stabilen Schienen geführt werden. So gelangt das Tor in seine waagerechte Position parallel zur Garagendecke. Werksseitig sind diese Tore natürlich mit einer modernen Zugfedertechnik ausgestattet.

Sie können die Tore in verschiedenen Lamellengrößen (S-, M- oder L-Sicke) sowie in unterschiedlichsten Oberflächen und Farben erwerben. Auch lichtdurchlässige Elemente sind in den Sektionen möglich. Verwechseln Sie hierbei jedoch den Lichtgewinn nicht mit einem richtigen Fenster! Diese Lichtelemente sind optisch zweifelsfrei schick, bringen Ihnen aber im Inneren kaum wirklichen Lichtgewinn. Wählen Sie in diesem Fall lieber ein echtes Fenster. Das hat zudem den unschlagbaren Vorteil, dass Sie Ihre Garage auch bei geschlossenem Tor jederzeit problemlos lüften können!

Der „Nachteil" eines Sektionaltores liegt einzig im höheren Anschaffungspreis und darin, dass es sich von Hand nicht ganz so leicht öffnen lässt wie ein Schwingtor. Besonders das letzte Torelement manuell in die waagerechte Endposition zu bringen, ist gerade für Personen kleinerer Bauart schwierig. Daher sollte ein Sektionaltor immer mit einem elektrischen Torantrieb ausgestattet werden – und das sagen wir nicht zur Umsatzmache, sondern aus reiner Praxiserfahrung! In Verbindung mit einem ordentlichen Antrieb bietet ein Sektionaltor zudem einen sehr hohen Einbruchsschutz.


Ein ehrliches Wort zum Thema Schlupftüren:


Manchmal besteht der Wunsch, eine zusätzliche sogenannte Schlupftür direkt in das Garagentor einzubauen. Diese macht jedoch eigentlich nur bei sehr großen Industrietoren Sinn, damit man das riesige Hallentor nicht extra vollständig öffnen muss, um hindurchzugehen. Bei Garagentoren normaler Größe raten wir Ihnen jedoch dringend davon ab - warum!?

  • Keine Ersparnis: Preiswerter als eine normale, zusätzliche Seitentür ist diese Bauweise keinesfalls – im Gegenteil!
  • Mängel im Alltag: Eine Schlupftür im Garagentor kommt an eine ordentliche, separate Zusatztür (z. B. im Format 100 x 200 cm) qualitatitv niemals heran. Zudem wird das gesamte Tor durch den Ausschnitt nicht unbedingt stabiler.
  • Gefahr von Laufproblemen: Meistens sitzt diese Tür nicht mittig, da Sie ja nicht direkt vor der Stoßstange des eingestellten Autos ins Innere klettern wollen. Dadurch verlagert sich jedoch der Schwerpunkt Ihres Garagentores nach links oder rechts. Wenn das nicht perfekt über die seitlichen Federn ausgeglichen wird, macht der Torlauf schnell massive Problem
  • Die Optik leidet: Zu guter Letzt wird die Gesamtoptik des Tores (unserer Meinung nach) dadurch nicht unbedingt schöner.


Solche Schlupftüren gehören in große Industriehallen. Bei relativ kleinen Garagentoren sind sie am Ende leider oft nur eine Bereicherung für die Kasse des jeweiligen Händlers...! Allein der deutlich kleinere Durchgang gegenüber einer „richtigen“ separaten Tür sollte ein ausreichender Grund sein, dies gar nicht erst zu planen!

Fazit: Welches Tor passt zu Ihrem Sparschwein? 

Natürlich ist dies alles auch von Ihren optischen Vorstellungen abhängig. Wenn Sie vor Ihrer Garage genügend Platz haben und knallhart kalkulieren müssen, ist es absolut verständlich, ein Schwingtor zu wählen, welches sich von Hand auch super öffnen lässt. Ein Sektionaltor ohne Motor zu betreiben, ist dagegen absolut keine Prachtidee! Wenn Ihr Sparschwein also noch etwas „Bauchspeck“ hat, ist ein Sektionaltor in Verbindung mit einem Motor unstrittig die beste Wahl in Sachen Funktionalität und Komfort!

Der größte Fehler, den Sie machen können, wäre der Gedanke, erst einmal das Schwingtor zu planen und dann nach „finanzieller Erholung" auf ein Sektionaltor umzurüsten. Das kann man natürlich im Nachgang immer machen – es wäre aber nicht besonders klug, da es ein sehr teurer Spaß wird!

Hörmann BiSecur: Eine mächtige Waffe gegen Einbrecher: 

Und kurz noch zur Sicherheit: Ein Sektionaltor ist in Verbindung mit einem Hörmann-Antrieb eine mächtige Waffe gegen Einbrecher. Die normalen, brachialen Methoden der Standard-Einbrecher versagen hier völlig. Diese können das Tor zwar zerkratzen oder Dellen einschlagen – aber durch eine spezielle mechanische Aufhebel-Sicherung am Torantrieb ist ein Aufbrechen unmöglich. Natürlich kann man mit roher Gewalt am Ende alles „knacken" – aber das macht hier dann mächtig Lärm und braucht extrem viel Zeit. Und beides lieben Einbrecher absolut nicht...!

Und den BiSecur-Code des Motors per Funk zu entschlüsseln? Na, dann viel Spaß! Ein Hörmann BiSecur Torantrieb nutzt eine hochsichere 128-Bit-AES-Verschlüsselung. Daraus ergeben sich mathematisch 2¹²⁸ verschiedene Codevariationen. Ausgeschrieben entspricht das einer unvorstellbar großen Zahl mit 39 Stellen:

340.282.366.920.938.463.463.374.607.431.768.211.456 (über 340 Sextillionen Kombinationen).

Vielleicht sollten Sie schon allein aus diesem Grunde auf billige No-Name-Torantriebe verzichten.

Der Sicherheitsstandard im direkten Vergleich: 

Sicherheitsmerkmal Was bedeutet das in der Praxis?

Höchster Banken-Standard: Dieses Verschlüsselungsverfahren wird weltweit für hochsensible Anwendungen wie das Online-Banking oder beim Militär genutzt.

Absoluter Kopierschutz: Da sich der Code bei jedem Betätigen ändert und die Anzahl an Möglichkeiten so gigantisch ist, ist das Abfangen oder Errechnen des Funksignals („Code-Scanning") absolut unmöglich.

Zukunftssicher: Selbst moderne Hochleistungsrechner bräuchten Milliarden Jahre, um alle Kombinationen durchzuprobieren. Ihr Tor bleibt zu!


Wir gehen auf unserer Seite Sicherheit noch genauer auf alles ein - so viel zu den Garagentoren!



Bei Fragen sind wir sehr gern für Sie da - rufen Sie uns einfach an - Büro 035204 5401!

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